FDP.Die Liberalen
Wald
Ortspartei Wald
10.02.2019

Medienmitteilung zur Parteiversammlung vom 8. Februar 2019

Kantonsrat und Regierungsratskandidat Thomas Vogel und Kantonsratskandidatin Jessica Brestel auf Ochsentour in der Bleiche Wald

Die Museum Club Lounge der Bleiche Wald war gefüllt mit zahlreichen FDP-Mitgliedern und Gästen, welche sich auf Kantonsrat und Regierungsratskandidat Thomas Vogel und auf die Jungfreisinnige und Kantonsratskandidatin Jessica Brestel freuten. Die FDP Wald hatte zu einer Vorstellung der beiden Kandidaten eingeladen. Ralph Keller, Präsident der FDP Wald, stellte die beiden Vollblutpolitiker kurz vor und erläuterte diesen einige Spannungsfelder der Gemeinde Wald, reichend von der Gefahr eines "Wald als Ballenberg", über die Wichtigkeit der Höhenklinik als Arbeitgeber und Ausbildungsanbieter für Lernende, bis zur Suche nach zukunftsgerichteten Arbeitsplätzen.

Jessica Brestel, Medizinstudentin kurz vor dem Abschluss und Kandidatin für den Kantonsrat, zeigte auf, in welchen Bereichen sich die Jungfreisinnigen positionierten und sich auch in der nächsten Legislatur einsetzen möchten. Insbesondere wollen sie neue, innovative Dienstleistungsangebote, wie Uber, nicht durch Verwaltungsbürokratie verhindern. Deshalb setzen sie sich gegen die Aufnahme ins Taxigesetz ein und wollen vielmehr das Taxigewerbe ebenfalls deregulieren. Gleiches gälte es für die bürokratischen Hürden von Kleinkindererziehungsangeboten zu tun. Es könne nicht sein, dass Kitas Vorschriften auferlegt würden, die zu Kostentreibern führten, mit dem Resultat, dass sich die familienexterne Betreuung immer weniger junge Familien leisten könnten. Bei der Altersvorsorge werden sich die Jungfreisinnigen für eine Entpolitisierung einsetzen und wollen diese automatisch an die Gegebenheiten der Bevölkerungsentwicklungen anpassen.

Thomas Vogel berichtete aus der Arbeit im Kantonsrat der vergangenen Jahre und wies auf die Herausforderungen bei der Infrastruktur hin, welche sich aus dem erwarteten Bevölkerungswachstum im Kanton Zürich ergeben würden. Die Kosten dafür könnten nur durch weitere Arbeitsplätze finanziert werden. Dabei sei es wichtig, dass die Steuerbelastung im Kanton Zürich sich im Vergleich zu den Nachbarkantonen nicht weiter verschlechtere. Die Absicht des Kantons sei es, 80 % des Bevölkerungswachstums in städtischen und 20 % in ländlichen Gebieten aufzufangen. Wichtig sei es, die Pendlerströme in den Griff zu bekommen. Dies könne insbesondere für schöne Regionen wie die Gemeinde Wald und das Zürcher Oberland Chancen bieten, in schöner Lage moderne Arbeitsplätze anzubieten, bei denen die Präsenz in der Stadt nicht oder nur teilweise notwendig sei.

Aus aktuellem Anlass wurde auch der Stand des Projekts des Neubaus der Höhenklinik auf dem Faltigberg diskutiert. Thomas Vogel, selbst Mitglied im Stiftungsrat der Höhenklinik, führte aus, dass nur ein Neubau an einem neuen Standort sich finanzieren liesse, da ein Umbau der bestehenden Liegenschaft während des laufenden Betriebs der Klinik nicht möglich sei. Finanziell und betrieblich könne sich die Höhenklinik einen Betriebsunterbruch nicht leisten. Der Bedarf an Reha-Plätzen im Kanton Zürich sei sicherlich auch bei einer neuen Spitalliste ausgewiesen.

Am anschliessenden Apéro standen die beiden Kandidaten allen Anwesenden weiterhin Rede und Antwort und zeigen sich als dossierfeste, anpackende, volksnahe und sympathische Kandidaten.