FDP.Die Liberalen
Wald
Ortspartei Wald
02.12.2018

Medienmitteilung FDP-Parteiversammlung vom 16. November 2018

Regierungsrätin Carmen Walker Späh über die Stärken des Wirtschaftsraums Zürich

Zahlreiche Mitglieder und Gäste strömten in die Villa Minerva und warteten gespannt auf das Referat von Regierungsrätin Carmen Walker Späh. Mit etwas Stolz gab die Regierungsrätin einen kurzen Abriss über die Leidensgeschichte des Umbaus der Villa zur Kinderkrippe. Erfreut stellte sie fest, dass es durchaus möglich sei, in einem geschützten Haus eine Krippe auf die Beine zu stellen, ohne dass die schönen Räume dadurch in Mitleidenschaft genommen würden. Der ebenfalls anwesende Kantonsratskandidat und Architekt Stephan Weber ergänzte später, dass es für ihn die wohl schönste Krippe überhaupt sei.

In ihrem Referat erläutert Walker Späh die Vorzüge und Innovationskraft des Wirtschaftsraums Zürich. Der gesamte Kanton (inklusive Randregionen) profitiere von den Leuchttürmen ETH, Universität und Fachhochschulen, welche im internationalen Ranking top Plätze eingenommen haben. Dadurch konnten nicht zuletzt internationale Unternehmen wie Google, Facebook oder Disney in Zürich angesiedelt werden, welche wiederum eine positive Ausstrahlung auf die KMU hätten, was sich insgesamt sehr förderlich auf die Arbeitsplatzentwicklung auswirke. Nicht erstaunlich sei deshalb die tiefe Arbeitslosenquote im Kanton Zürich. Die Regierungsrätin weist auch auf die bevorstehenden Herausforderungen hin und zeigt die angestrebten Lösungen ihrer Volkswirtschaftsdirektion auf, z. B. bei der Verkehrserschliessung, bezüglich des Innovationsparks, bei der Digitalisierungswelle oder der Ansiedlung von zukunftsträchtigen Firmen. Walker Späh schliesst ihr Referat mit der Aufforderung, sich für die freisinnige, liberale Sache im Kanton Zürich einzusetzen, denn aus ihrer Sicht ist es die Zeit der FDP, sich mit ihren Visionen und Ideen in das aktuelle Geschehen einzubringen. In Zeiten des Umbruchs sei die FDP immer ein verlässlicher Partner gewesen, sei es in den turbulenten, aber erfolgreichen Zeiten der Gründung unseres Bundesstaats wie auch heute, wo das Internet und die Digitalisierung das Leben vieler Bürger und Arbeitnehmer rasch und stark verändern werde. Mit einem liberalen Kompass können die kommenden Veränderungen gemeistert werden.

Auf die Fragen der Anwesenden hinsichtlich des Entwicklungspotenzials des Zürcher Oberlandes und besonders der Gemeinde Wald antwortet die Regierungsrätin, dass die Gemeinde Wald sich unbedingt vernetzen und ihre eigenen Stärken finden muss, um sich im aktuellen Trend der Digitalisierung mit ihren Alleinstellungsmerkmalen positionieren zu können. Insbesondere könnten aufgrund der Digitalisierung Arbeitsplätze in landschaftlich attraktiver Umgebung geschaffen werden. Damit macht Sie auch den Frauen Mut, sich im aktuellen Fachkräftemangel verstärkt einzubringen.

Nach dem Referat kam es beim Apéro und zum persönlichen Austausch mit der Regierungsrätin und dem Kantonsratskandidaten Stephan Weber. Der Regierungsrätin schien es in Wald zu gefallen zu haben, ihr Facebookeintrag freute die Organisatoren des Anlasses.